Entspannung macht gesund - aber wie geht das?

Entspannung macht gesund

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Entspannung macht gesund

Entspannung – was ist das? Sorry, ich bin selbständige Journalistin und Moderatorin, Herausgeberin eines Online-Magazins, Medientrainerin, Kommunikationsberaterin und ich habe 2016 nebenbei noch einen Fernstudienkurs gemacht.

Ich bin Mutter, Ehefrau, Schwester, Tochter, Freundin. Ich schmeiß den Haushalt gemeinsam mit meinem Mann und unsere flexibelste Babysitterin ist gerade auf Weltreise gegangen.

Und jetzt sagt meine Personal Trainierin und Metabolic Beraterin Rabea Kieß zu mir: Ohne Entspannung und Zeit nur für Dich läuft hier gar nichts.

Sie weiß, wovon sie spricht

Rabea ist selbst zweifache Mutter in der Selbstständigkeit und kennt den ganzen Wahnsinn nur zu gut. Wenn die also sagt: „Das geht“, dann geht das.

Sie begleitet mich derzeit durch 28 Days von healthy balance. Ich musste was tun, um meine Gesundheit zu retten und anschließend zu erhalten. Die Details können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Fast alle Frauen kennen das Problem

der Vereinbarkeit von Job, Familie und Zeit für sich selbst. Rabea und ich haben darüber auch in unserem Live-Chat bei Facebook gesprochen. Rabea hat schon im Chat tolle Tipps gegeben, wie wir uns Freiräume schaffen können. Übrigens auch eine wichtige Erkenntnis: Abnehmen ohne Entspannung und beispielsweise ohne ausreichend Schlaf funktioniert schlicht nicht.

Wie ich mich entspanne

Ich muss gestehen, dass es mir wirklich schwer fällt zu entspannen. Das ist mit der Selbstständigkeit natürlich schlimmer geworden. Als Festangestellte waren Urlaub und Feierabend für mich tatsächlich Phasen des Abschaltens. Jetzt arbeitet mein Kopf rund um die Uhr.

Frische Luft ist extrem wichtig für mich. Nur deshalb gehe ich schon seit Jahren Laufen. Dabei kann ich gar nicht unbedingt abschalten, aber ich kann besonders klar denken und die Luft tut mir einfach gut.

Seit ich das Detoxprogramm mache, nehme ich mir Zeit fürs Essen. Früher lief das immer nebenbei, schnell, schnell, mit dem Rechner vor der Nase und am besten noch dem Telefon am Ohr.

Ich kann nicht gut meditieren, deshalb muss ich andere Möglichkeiten finden, um runter zu kommen. Vor einiger Zeit habe ich gemerkt, dass ich Dinge machen muss, die meine volle Aufmerksamkeit benötigen. So was wie Blätter aufsammeln im Garten, etwas ausmalen, sogar die Strickliesel meines Sohnes hat schon Wirkung gezeigt.

Und das von Rabea verordnete vor zwölf ins Bett gehen und mindestens 7 Stunden schlafen hilft ebenfalls sehr. Ich bin eigentlich eine totale Nachteule. Aber vielleicht ist es auch nur eine Gewohnheit.

Digital Detox

Ich habe mich zusätzlich zum körperlichen Detox auch mit Digital Detox auseinander gesetzt, was wiederum zum Thema Entspannung passt.

Vor einem Monat hatte ich die Möglichkeit an einem Seminar von THE DIGITAL DETOX teilzunehmen. Es ging darum den eigenen Umgang mit der Digitalisierung zu reflektieren und im Zweifel Verhaltensweisen zu ändern.

Meine Probleme

Als Freiberuflerin habe ich das Gefühl rund um die Uhr erreichbar sein und auch rund um die Uhr arbeiten zu müssen. Denn die Freiheit und die Möglichkeit letzteres von überall auf der Welt tun zu können, macht es aber auch verdammt schwer so was wie Büro- oder Arbeitszeiten einzuhalten.

Insbesondere auf Reisen und unterwegs bin ich auch jemand, der übertrieben häufig auf sein Mobiltelefon schaut. Als wenn innerhalb von wenigen Minuten etwas Weltbewegendes passieren würde. Das nervt mich an mir selbst. Liegt aber auch daran, dass ich berufsbedingt in den sozialen Netzwerken aktiv bin. Und wer etwas in die Welt posaunt, will natürlich auch die Reaktionen checken.

Ich möchte vor allem unserem Sohn zeigen, dass die direkte Kommunikation Auge in Auge unersetzlich ist an vielen Stellen. Ich bin überhaupt nicht gegen Digitalisierung, gerne auch schon im Kindesalter. Aber es braucht Regeln.

Meine ersten Änderungen

Ich nehme das Handy nicht mehr mit ans Bett und habe mir wieder einen analogen Wecker gekauft.

Am Tisch beim Familienessen haben Handys und Laptops nichts zu suchen.

Ich plane einmal pro Woche einen Handyfreien Tag einzuführen.

Und ich muss mir Gedanken machen, wie viele Stunden am Tag ich arbeiten und erreichbar sein will und diese Zeiten im Zweifel auch kommunizieren.

Das Fernsehen war da

Der SWR hat bei dem Digital Detox Seminar gedreht. Den Film kann man sich hier anschauen.

Ich hatte in den sechs Stunden, in denen mein Handy weggeschlossen war, ständig das Gefühl, dass das nicht gut ist, dass mich niemand erreichen kann.

Um uns Abzulenken, haben wir etwas ganz Sinnvolles getan: Wir Teilnehmer haben zusammen mit Nicole Kraus nach dem Glück gesucht – konkret nach einem vierblättrigen Kleeblatt.

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Und tatsächlich für jeden eins gefunden.

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Es bringt eine große Ruhe mit sich die ganze Zeit auf den Boden zu starren, an der frischen Luft zu sein und nichts zu denken, außer: Sind das vier, oder doch nur drei Blätter.

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Nicole macht aus den Glücksfunden anschließend das Glücksstück. Danke Nicole, es wird einen Ehrenplatz  bekommen.

Fast peinlich

Als ich mein Handy wieder eingeschaltet habe, war übrigens beschämend wenig passiert. 5 Spam-Mails, 3 Mails, die ich ganz ohne Zeitdruck beantworten konnte. Nur mein Mann hatte mehrfach versucht mich anzurufen, weil er die Fußballsachen unseres Sohnes nicht gefunden hat. Dafür lässt sich Abhilfe schaffen.

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